Verband Sächsischer Carneval e. V. in der Staatskanzlei
Dresden. Der sächsische Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, hat am 05.02.2010 eine Abordnung des Verbandes Sächsischer Carneval e. V. in der Staatskanzlei begrüßt. In einer kurzen Ansprache würdigte der sächsische Regierungschef die Vereinsarbeit und die damit verbundene ehrenamtliche Tätigkeit der Karnevalisten. Rund 90 Mitglieder aus 21 Vereinen waren in die Staatskanzlei gekommen.
Mit dabei war auch der Präsident, Günter Bürichen, der den VSC zu Beginn des gut 30-minütigen Programms vorstellte. Weitere Programmpunkte waren der Auftritt der Funkenmariechen Pegau PKK, die Büttenrede von Reiner Ihle vom 1. Karnevalsverein CC AS Leipzig und zwei Showtänze der Jugend vom Elferrat Gebau Dresden. Die Närrinnen und Narren wurden bereits zum vierten Mal in der Staatskanzlei empfangen.
Teilnehmerliste:
- Verband Sächsischer Carneval e.V.
- Görlitzer Karnevalsverein e.V.
- Radeburger Carnevals-Club e.V.
- Stadtclub 77 Weißwasser e.V.
- Strehlaer Carneval Club e.V.
- Folberner Carnevals Verein e.V.
- Rietschener Karnevals Club e.V.
- Friedersdorfer Karnevalsklub e.V.
- Elferrat Gebau Dresden e.V.
- Laußnitzer Karnevalsclub e.V.
- 1.Faschingsclub Chemnitz e.V.
- Heimatverein Dittmannsdorf e.V.
- Eilenburger Carneval Club e.V.
- Pegauer Karnevals-Klub e.V.
- 1.Karnevalsverein »CC_AS« Leipzig e.V.
- Lomnitzer Carnevals-Club e.V.
- Elferrat Somsdorf e.V.
- Karnevals-Club Kitzen e.V.
- Lommatzscher Karnevalsclub e.V.
- Handwerker-Carneval-Club Plauen e.V.
- Elferrat Bad Muskau e.V.
Sächsische Jubiläen 2010
2009 wurden im Freistaat Sachsen zahlreiche Jubiläen feierlich begangen, beispielsweise 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit. Auch für das Jahr 2010 stehen einige Jahrestage und Feierlichkeiten an. Die wichtigsten Termine und Fakten stellt Ihnen sachsen.de kurz vor.
20 Jahre Freistaat Sachsen
Unser Freistaat hat Geburtstag! Dank der Wiedervereinigung vor 20 Jahren wurde auch der Freistaat Sachsen neu gegründet. Die Bezeichnung selbst ist schon um einiges älter. Bereits 1919 führte Sachsen den Beinamen »Freistaat«, damals noch als Gliedstaat der Weimarer Republik. In den Jahren des Nationalsozialismus wurde der Freistaat »gleichgeschaltet« und abgeschafft und auch nach dem Zweiten Weltkrieg spielte die Bezeichnung keine Rolle mehr. Erst 1990 konnte sich Sachsen wieder neu gründen und Freistaat nennen.
Die Bezeichnung »Freistaat« verweist auf die demokratische Tradition Sachsens. Die Entsprechung des französischen Wortes »République« betont, dass das Land nicht von einem Souverän, sondern von seinen freien Bürgern regiert wird.
25 Jahre Semperoper
Die Sächsische Staatsoper Dresden, die Semperoper, feiert 2010 ein besonderes Jubiläum: Vor 25 Jahren konnte das Bauwerk nach Wiederaufbau neu eröffnet werden. Das von Gottfried Semper entworfene Opernhaus ist bis 1878 auf dem Theaterplatz errichtet worden. In der Nacht des 13. Februar 1945 zerstörte ein Luftangriff auf Dresden das Bauwerk. Noch zu DDR-Zeiten wurde der Prunkbau wieder aufgebaut und schließlich 1985, vor 25 Jahren, neu eröffnet.
Begangen wird das Jubiläum der Semperoper mit einem Festprogramm im Februar 2010. Neben zahlreichen Operninszenierungen wird als Höhepunkt der Feierlichkeiten am 13. Februar der 1. Internationale Dresdner Friedenspreis verliehen. Preisträger 2010 ist der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow.
450 Jahre Sächsische Kunstsammlungen
Im kommenden Jahr blicken die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auf 450 Jahre Geschichte zurück. Im Festjahr besinnen sie sich auf die Wurzeln der Sammlungen und werfen den Blick auf die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft.
Die Jubiläumsausstellung »Zukunft seit 1560. Die Ausstellung« lockt die Besucher an den Ursprungsort der fürstlichen Kunstkammer, ins Herz des Residenzschlosses. Sie zeichnet eine Linie der Kontinuität des Kunstsammelns in Dresden nach. Ein Highlight des Festjahres ist die internationale Kooperation der drei großen Museumsverbunde Deutschlands, den Staatlichen Museen zu Berlin, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München: Zur Eröffnung des National Museum of China zeigen sie in Peking die Ausstellung »Die Kunst der Aufklärung«.
300 Jahre Porzellan-Manufaktur Meissen – Das Jubiläum der gekreuzten Schwerter
Die Porzellan-Manufaktur Meissen feiert 2010 ihr mittlerweile 300-jähriges Bestehen. Seit der Gründung der Porzellan-Manufaktur Meissen im Jahr 1710 sind die »Gekreuzten Schwerter«, das Markenzeichen der Manufaktur, weltweit bekannt und beliebt. Bis heute werden in traditioneller Handarbeit Tafelservice, Figuren und Accessoires von den Mitarbeitern der Manufaktur ausgeformt, bearbeitet und kunstvoll bemalt.
Das Firmenjubiläum begeht die Porzellan-Manufaktur Meissen mit Ausstellungen, limitierten Jubiläums-Editionen und verschiedenen Festveranstaltungen. Parallel dazu ehren auch die Staatlichen Kunstsammlungen das »weiße Gold« mit einer Sonderausstellung: Unter dem Titel »Triumph der blauen Schwerter. Meißner Porzellan für Adel und Bürgertum 1710 bis 1815« werden vom 8. Mai bis 29. August 2010 im Japanischen Palais Stücke gezeigt, die dem Publikum sonst nicht zugänglich sind.
200. Geburtstag von Robert Schumann (1810 – 1856)
Zur Feier des 200. Geburtstags von Robert Schumann wird weltweit ein besonderer Fokus auf den großen, deutschen Komponisten und seine Musik gerichtet. Robert Schumann, der am 8. Juni 1810 in Zwickau zur Welt kam, war einer der berühmtesten Musiker der Romantik. Schumann schrieb insgesamt 148 Werke und viele Kompositionen, die bis heute die Musikwelt begeistern. Zwei Jahrhunderte später wird seinem genialen Werk weltweit gedacht.
Im Schumann-Jahr 2010 gibt es zahlreiche große Konzerte und informative Veranstaltungen. Seit Herbst 2005 haben sich die Schumann-Städte, u. a. Zwickau und Leipzig, zu einem Netzwerk zusammen geschlossen, um mit ihren Aktivitäten das Werk Robert Schumanns zu würdigen und das Jubiläum gemeinsam zu begehen. Für 2010 bereiten sie ein umfangreiches Schumannprogramm vor, wobei verschiedene zeitliche und inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden.
Verleihung des Sächsischen Förderpreises Demokratie
Am 9. November wurde in der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche zum dritten Mal der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen.
Aus 55 Bewerbungen hatte die Jury zunächst zehn Initiativen und Projekte nominiert. Daraus gingen nun 3 Preisträger hervor.
Zwei der Preise wurden durch die Amadeu Antonio Stiftung, die Freudenberg Stiftung, die Kulturstiftung Dresden der Dresdner sowie die Stiftung Frauenkirche Dresden vergeben.
Die Förderpreise sind mit jeweils 15tausend Euro dotiert. Seit 2007 honoriert der Sächsische Förderpreis für Demokratie das Engagement von Initiativen für die Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten sowie Projekte, die die Demokratie in ihrer Region stärken oder sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus einsetzen.











