Staatsregierung verabschiedet Zuwanderungs- und Integrationskonzept (ZIK)

Der Innenminister Markus Ulbig und Sozialministerin Christine Clauß stellten im Rahmen einer Pressekonferenz am 20.03.2012 das Sächsische Integrations- und Zuwanderungskonzept (ZIK) vor. Der Freistaat Sachsen setzt auf die Zuwanderung von Fachkräften, um das Wirtschaftswachstum weiterhin zu fördern und dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.
»Das ZIK bildet die Grundlage für eine gezielte Zuwanderung ausländischer Fachkräfte und die gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Integration der im Freistaat Sachsen lebenden Zuwanderer. Es zeigt die Ziele, Perspektiven und Rahmenbedingungen für eine gelingende Integration auf. Schwerpunkt der Integration ist die Schaffung gleicher Chancen und Lebensbedingungen«, betonte Sozialministerin Christine Clauß.
Das neue Portal »Willkommen in Sachsen« bietet umfangreiche Informationen zum ZIK als auch weiterführende Auskünfte für Zuwanderer.
Familienfreundliches Sachsen
Familien bilden Sachsens Zukunft: Der Freistaat unterstützt Eltern und Kinder mit zahlreichen Leistungen, Angeboten und umfangreicher Beratung. Wichtige Schwerpunkte sind dabei die Verbesserung der Betreuungsangebote und die Unterstützung von Müttern und Vätern beim Wiedereinstieg in den Beruf.
Politik für Senioren
Immer mehr ältere Menschen möchten ihren Lebensabend aktiv, eigenverantwortlich und selbstständig gestalten. Die Angebote für Senioren sollen diese Unabhängigkeit ermöglichen und zugleich älteren Menschen helfend und beratend zur Seite stehen, wenn die eigenen Kräfte zur Bewältigung der Lebenssituation nicht mehr ausreichen.
Gesunde Sachsen
Eine bewusste Lebensweise mit gesunder Ernährung und viel Bewegung, eine optimale medizinische Versorgung und der Schutz vor Gesundheitsgefahren durch Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und Kosmetik stehen im Mittelpunkt der sächsischen Gesundheitspolitik.
Gleiche Chancen
Alle Menschen sollen gleichberechtigt auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens teilhaben. Der Freistaat muss deshalb Rahmenbedingungen schaffen, damit wirklich alle die gleichen Chancen haben und Benachteiligungen weitgehend ausgeschlossen sind.
Hilfe in Krisensituationen
Die Kinder- und Jugendhilfe bietet Eltern, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Krisensituationen Unterstützung bei der Erziehung.
Kein Geld, keine Arbeit, keine Unterstützung von der Familie? Wer nicht erwerbstätig sein kann, zum Beispiel aus Altersgründen, wegen Krankheit oder einer Behinderung, bekommt staatliche Hilfen.
Wer in schwierigen Lebensphasen Rat und Hilfe braucht, kann sich vertrauensvoll an eine Beratungsstelle vor Ort wenden.


