Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau eröffnet

Am 16. Mai 2012 reiste Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur Eröffnung des Sächsischen Verbindungsbüros in Breslau in die Partnerregion Niederschlesien. Dort führt der sächsische Regierungschef außerdem Gespräche mit dem niederschlesischen Marschall Rafał Jurkowlaniec sowie der Vizewojewodin von Niederschlesien, Ewa Mańkowska. »Wir haben uns als Standort für unser Büro bewusst für Breslau, die Hauptstadt Niederschlesiens entschieden. Die seit 1999 bestehende Regionalpartnerschaft mit Niederschlesien ist das zentrale Element unserer bilateralen Zusammenarbeit mit der Republik Polen«, sagte Tillich.
Karl May Jahr 2012 – Jubiläumsjahr des Winnetou-Erfinders
Der Sachse Karl May (25.02.1842 - 30.03.1912) gilt als der meist gelesene deutsche Schriftsteller. 2012 jährt sich der Geburtstag Karl Mays zum 170sten und der Todestag zum 100sten Mal. Ob Ausstellungen, Lesungen, Vorträge – dieses Jahr steht ganz im Zeichen des berühmten Schriftstellers. Vom 18. bis zum 20. Mai finden in Radebeul bereits zum 21. Mal die Karl-May-Festtage statt. Zum Prgramm gehört u. a. die 9. Freiberger Country- und Rock'n'Roll-Nacht, das Westerncamp »White Horse« sowie ein Lesecamp und eine Westernranch.
Karl May verfasste zahlreiche Abenteuerromane, die in über 30 Sprachen erschienen sind. Etwa 200 Millionen Karl-May-Bände wurden bisher verkauft, was dem in ärmsten Verhältnissen geborenen May niemals zuzutrauen war. Bekanntheit erlangte der Schriftsteller durch seine sogenannten Reiseerzählungen. Die Geschichten sind im 19. Jahrhundert angesiedelt und führen den Leser an ferne Orte im Orient, in die Vereinigten Staaten oder nach Mexiko.
Besonders bekannt sind Karl Mays Erzählungen über den Indianer Winnetou und seinen weißen Blutsbruder Old Shatterhand. Der Indianer kämpft mit seiner »Silberbüchse« und seinem Pferd »Iltschi« für Frieden und Gerechtigkeit. Zahlreiche Werke von Karl May wurden verfilmt. Auch sein bekanntestes Buch »Der Schatz im Silbersee« erschien im Jahr 1962 als Realfilm mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou.
In Radebeul wurde 1928 in der »Villa Bärenfett« das »Karl-May-Museum« eröffnet. Das Blockhaus befindet sich im Garten des ehemaligen Wohnhauses des Schriftstellers und wurde nach nordamerikanischem Vorbild gebaut. In der »Villa Bärenfett« werden Geschichte und Leben der nordamerikanischen Indianer ausgestellt. Karl Mays Wohnhaus »Villa Shatterhand« wird seit 1985 auch für das Museum genutzt. Die Bibliothek und die original hergerichteten Wohnräume sind Teil der Ausstellung. Beide Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz. Auf dem Friedhof Radebeul-Ost findet man das sogenannte May-Grabmal, in dem der Schriftsteller beigesetzt wurde.
In Hohenstein-Ernstthal wird das Geburtshaus von Karl May für eine Dauerausstellung über sein Leben und Werk genutzt. Das »Karl-May-Haus« ist ein altes denkmalgeschütztes Weberhaus.
Ministerpräsident Tillich trifft Sachsens »helle Köpfe«
Für Ministerpräsident Stanislaw Tillich steht das Jahr 2012 auch im Zeichen der Jugend. Unter dem Motto »Ministerpräsident trifft helle Köpfe« empfing er am 4. Mai Jugendliche und junge Erwachsene, die auf Bundes- und Landesebene für besondere Leistungen in Wettbewerben aus den Bereichen Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik Kultur und Handwerk ausgezeichnet wurden. Bei einer Gesprächsrunde diskutierten die Teilnehmer mit dem Ministerpräsidenten über ihre persönlichen Zukunftsvorstellungen und ihre Ideen für Sachsen in 20 Jahren. Im Jahr 2032 sehen die Jugendlichen den Freistaat vor allem als einen fortschrittlichen Technologiestandort mit einer florierenden Wirtschaft und exzellenten Bildungsmöglichkeiten im Einklang mit einer funktionierenden Familienpolitik.
Sachsen im Spiegel der Bevölkerungsmeinung 2012
Bevölkerungsmeinung im Frühjahr 2012
Die Sachsen blicken mit viel Zuversicht auf die nächsten Jahre. Das ergab die aktuelle Meinungsumfrage durch das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid. So blicken 68 Prozent der Sachsen der Zukunft des Freistaates positiv entgegen, bei der eigenen Zukunft sind sogar 72 Prozent optimistisch. 82 Prozent finden es sehr wichtig, der Abwanderung der Jugend entgegenzuwirken, 74 Prozent wollen einheimische Unternehmen stärken. Die ausreichende Versorgung der Schulen mit Lehrern ist für die Sachsen die wichtigste politische Maßnahme (72 Prozent).
Den eigenen »Soundtrack der Geschichte« kreieren!
Eingeschaltet und losgemixt: Drei Musikstile und vier Parolen und Losungen aus der Geschichte des Landes – nach Belieben kombiniert, entsteht so Ihr ganz individueller »Soundtrack der Geschichte«! Ihren eigenen Mix können Sie auch aufnehmen und zum Beispiel via Facebook oder Twitter an Freunde und Bekannte versenden. Zu jedem der vier Sprüche bekommen Sie übrigens beim Klicken auf das ›i‹ in der rechten oberen Ecke zusätzlich eine kurze Information zu dessen jeweiligem Hintergrund. Viel Spaß beim Mixen!


























